Biomet is now Zimmer Biomet

X

Einwilligung

Diese Internetseite kann auf Ihrem Computer einen oder mehrere Cookies hinterlassen. Informationen zu Cookies allgemein und speziell den Cookies, die von dieser Internetseite gesetzt werden können, finden Sie in unseren Cookies-Grundsätzen. Angaben zur Verwaltung von Cookies und darüber, wie Sie verhindern können, dass sie auf Ihrem Computer abgelegt werden, finden Sie auf der Internetseite "All About Cookies". Wenn Sie weiterhin Internetseiten von Biomet nutzen, heißt dies für uns, dass Sie damit einverstanden sind, dass wir ein oder mehrere Cookies auf Ihrem Computer hinterlassen dürfen.

 

Biomet
 
 

Switzerland (German) Change

Informationen für Patienten

Kniegelenkersatz

For 16:9 format video

Was bedeutet ein künstlicher Kniegelenkersatz?

Beim künstlichen Kniegelenkersatz handelt es sich um einen Eingriff, bei dem die verschlissenen Oberflächen des Kniegelenks durch Metall- und Kunststoffkomponenten ersetzt werden. Hierfür werden das untere Stück des Oberschenkelknochens (Femur) sowie das obere Stück des Schienbeins (Tibia) entfernt und die Knochenenden durch entsprechende künstliche Komponenten ersetzt.
 
Außerdem kann auch die Rückseite der Kniescheibe (Patella) erneuert werden. Der Eingriff wird durchgeführt, um Schmerzen, die normalerweise durch Abnutzung und Einriss des Kniegelenks entstehen, zu lindern. Mit dem Eingriff kann auch die Beweglichkeit des Knies verbessert werden.
 
Es gibt zwei verschiedene Ersatzmöglichkeiten für das Kniegelenk:
 
Partieller Kniegelenkersatz
Ist nur ein Teil bzw. eine Seite des Kniegelenks abgenutzt, wird nur der abgenutzte Teil des Knies erneuert. Man spricht von einem partiellen Kniegelenkersatz bzw. einem einseitigen Oberflächenersatz.  
 
Totaler Kniegelenkersatz
Das Kniegelenk ist eines der größten und komplexen Gelenke im menschlichen Körper. Das Knie besteht aus dem unteren Ende des Oberschenkelknochens (Femur), das auf dem oberen Ende des Schienbeins (Tibia) rotiert sowie aus der Kniescheibe (Patella). Stabilität wird über große Sehnen, die am Femur und an der Tibia befestigt sind, gewährleistet. Belastbarkeit erhält das Knie durch die langen Oberschenkelmuskeln.
 
Beim totalen Kniegelenkersatz bzw. Oberflächenersatz werden die verletzten oder verschlissenen Oberflächen des Kniegelenks durch künstliche Oberflächen ersetzt. Ihr neues Knie besteht aus einer Metallkomponente am Ende des Oberschenkelknochens, einem Zwischenstück aus Metall und Kunststoff am oberen Ende des Schienbeins und bei Bedarf aus einem künstlichen Ersatz der Kniescheibe.
 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder an Ihren orthopädischen Chirurgen.
 
Auf der Seite www.oxfordknee.net erfahren Sie mehr über Biomet und können Erfahrungsberichte von Patienten mit einem künstlichen Kniegelenkersatz lesen, z.B. einen Bericht des ehemaligen RAF-Piloten Allen Jones, wie er die Schmerzen im Knie überwinden konnte.
Klicken Sie auf das Video und sehen Sie wie es einer Patientin ergangen ist und wie sie heute ein schmerzfreies Leben führt.
  
Der Eingriff
Der Eingriff dauert in der Regel zwischen 1 bis 2 Stunden und der Patient bleibt gewöhnlich zwischen 3 bis 7 [other documents that I cross-checked spoke about 3-7 days; the message should be consistant] Tagen im Krankenhaus. Der Eingriff erfolgt über einen Einschnitt an der Knievorderseite, der 10 bis 22 cm lang ist. Nähte und Klammern sind ggf. auflösbar, nicht auflösbare Nähte und Klammern werden ca. 2 Wochen nach dem Eingriff entfernt.
 
Genesung
Wie lange der Patient im Krankenhaus bleibt, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen auch soziale Umstände. Personen, die in einstöckigen Häusern und Wohnungen oder Häusern mit Bade- und Schlafzimmer im Erdgeschoß wohnen, können schneller entlassen werden als Leute, die viele Treppen steigen müssen. Personen mit einer verantwortlichen Pflegekraft oder einem Familienmitglied zu Hause werden weniger Schwierigkeiten haben, als allein stehende Personen.
 
Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit
In der Regel sind Sie nach etwa 3 Monaten wieder arbeitsfähig. Viele Patienten, v.a. diejenigen mit einer sitzenden Tätigkeit, können schneller in ihren Beruf zurückkehren. Jeder Mensch ist anders und Ihr Arzt wird Sie bezüglich Ihrer Arbeitsfähigkeit beraten.