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Informationen für medizinische Fachkräfte

Septopal®

Postoperative und posttraumatische Knochen-, Gelenk- und Weichteilinfektionen zählen zu den folgenschwersten Komplikationen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie sind nicht nur für den betroffenen Patienten eine große Belastung, sondern auch mit zusätzlichen Kosten verbunden

Postoperative und posttraumatische Knochen-, Gelenk- und Weichteilinfektionen zählen zu den folgenschwersten Komplikationen in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Sie sind nicht nur für den betroffenen Patienten eine große Belastung, sondern auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

Neben einem radikalen chirurgischen Débridement sollte eine lokalantibiotische Begleitbehandlung Teil des Therapiekonzepts sein.

Durch die Implantation von Septopal® werden im Fokus der Infektion hohe Antibiotikumspiegel erreicht, systemische Nebenwirkungen dagegen vermieden.

Die gesteuerte Pharmakokinetik von Septopal® bewirkt dabei eine protrahierte Freisetzung des Antibiotikums. So werden auch in tieferen Wundbereichen ausreichende Wirkspiegel erreicht und damit Restkeime und Mikroabszesse erfasst. Reinfekte werden z.B. durch im Gewebe persistierende Keime hervorgerufen, die sich, abhängig von äußeren Einflüssen, erneut vermehren können. Deshalb kommt der Erfassung dieser Restkeime durch chirurgische Maßnahmen und durch eine adäquate lokale Antibiose eine große Bedeutung zu. Seit fast 30 Jahren steht mit Septopal® eine bewährte und erfolgreich angewandte lokale Antibiotikumtherapie zur Verfügung, welche die chirurgischen Maßnahmen sinnvoll ergänzt.

Hohe Therapeutische Sicherheit – hohe lokale Wundsekretspiegel, niedrige systemische Serumwerte
Bei der Anwendung von Septopal® werden schon nach wenigen Stunden Gentamicinkonzentrationen erreicht, die die minimale bakterizide Konzentration der ätiologisch wichtigsten Erreger um das 10-100fache übersteigen und die eine schnelle Abtötung der Keime bewirken. Die im Serum gemessenen Konzentrationen sind dagegen gering und lagen in keinem Fall über einem Wert von 0,7 µg/ml. Die Gentamicin-Serumwerte liegen damit weit unter den bei systemischer Therapie üblichen Konzentrationen (4-6µg/ml).